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auf der Rückfahrt an kleinen Inseln vorbei
Am letzten Tag scheint die Sonne und in der Bay ist es windstill. Wir packen zusammen und vor dem Start telefonieren wir noch mit unserem Vermieter: die Wetterprognosen seien gut, 10 Knoten Wind aus nordosten. Die Fahrt beginnt auch auf spiegelglatter See. Wir paddeln an kleineren und grösseren Inseln vorbei und der Blick an den Grund ist oft möglich. Einige grössere Fische und kleine Schwärme sehen wir. Wir gleiten an einigen Inseln vorbei und machen nochmals auf der letzten Insel eine Pause. Hier spühren wir auch den Wind und nach norden sieht man einige Segelschiffe.
Bei der grösseren Überquerung kommt nun Wind von hinten rechts auf und es bilden sich immer grössere Wellen bis etwa einen Meter höhe. Aber auch diese kommen von hinten und schieben uns in die gewünschte Richtung. Der Rockgarden bei der Halbinsel sieht nun aber nicht mehr so einfach aus wie bei der Hinfahrt: überall Gischt und wo man einen Eingang hat ist nicht so klar. So paddeln wir um diese Felsen und kleine Inseln herum. Das letzte Stück nach Pahia nehmen wir mit Rückenwind. Die Wellen werden kleiner und so erreichen wir den Strand wo wir das Kajak abgeben können.
Diese Tour ist nicht wirklich typisch neuseeländisch. Aber eigenlich ist jede Tour wieder anders und bei Neuseeland denkt man nicht unbedingt an den warmen Norden. Ein Fehler wie wir meinen, es lohnt sich wirklich.

Auf Urupukapuka wird klar, wo der Name "Bucht der Inseln" herkommt
Heute haben wir keine Strecke geplant, sondern wollen um die Insel rumpaddeln. Frohgelaunt geht es los westwärts zu den zwei anderen Zeltplätzen. Doch kaum schlagen wir die nördliche Richtung ein haben wir nicht nur Gegenwind sondern auch immer höhere Wellen. Beim zweiten Zeltplatz fragen wir eine einheimische Familie, doch die raten uns ab, da es viele untiefen hat und bei diesem Wellengang sei das gefährlich.
So paddeln wir wieder zu unserem Zeltplatz zurück, am Nachmittag laufen wir über die Hügel zur nächsten Bucht. Wenn man auf dem "Gipfel" der Insel ist hat man einen wunderschönen Ausblick auf diese Bucht und sieht viele Inseln unterschiedlicher grösse. Ja, der Name Bay of Islands stimmt wirklich! In der Nachbarbucht hat es eine Kneipe und wir geniessen ein einheimisches Bier. Für die Lage ist es nicht man teuer!
Auch an diesem Abend gibt es ein superschöner Sonnenuntergang, es hat einfach etwas weniger Wolken als am Abend davor.

Sunset Bay, der Name ist Programm
Der Zeltplatz ist wirklich klein. Mehr als 2 grosse Zelte haben nicht Platz. Und er ist ausgebucht. Der kleine Strand davor lädt zum baden ein: das Meer davor ist hellblau und erinnert wirklich an die Südsee. Auch die Wassertemperaturen sind so, dass man längere Zeit sich darin verweilen kann. Unser Zelt ist schnell aufgebaut, beim kochen brauchen wir etwas länger, schon das Zwiebeln schneiden ist ein Aufwand. Unsere neuseeländischen Nachbarn sind da wesentlich fixer: wasser kochen, Instandmischung zugeben und dann essen. Ob das schmeckt? Oder kennen die nichts anderes. Wir haben das oft beobachtet und einige Sachen sollen auch geniessbar sein. Aber wir möchten lieber etwas selbst zubereitetes essen, es schmeckt einfach besser.
Wir trinken noch ein Glas Wein und langsam geht die Sonne unter. Nun sehen wir, warum dieser Platz diesen Namen trägt: ein wunderbarer Sonnenuntergang lässt diesen Tag ausklingen.

unser Seekayak bei einem Zwischenstop
Zuerst geht es quer über die Bucht nach Russell. Hier hat es viel Bootsverkehr, auch Segelschiffe sind unterwegs, aber mit Motorantrieb. Wir können bei der Halbinsel durch einen Rockgarden durchpaddeln bevor wir die offene Strecke nach Motuarohia Island übersetzen. Die Wellen nehmen zu und auch der Wind kommt von vorn. Aber alles nicht zu stark so dass wir doch gut vorankommen. Auf der Insel machen wir Rast an einem schönen Strand. Weiter geht es via Moturua Island zu unserer Insel mit dem Sunset-Zeltplatz. Der Gegenwind nimmt dabei ab und wir können spontan entscheiden auf welcher Seite der vielen kleinen Inseln wir vorbeifahren wollen. Wir haben zwar eine Karte dabei, aber manchmal weiss man trotzdem nicht ob man die anzufahrende Insel schon sieht und welches nun die Halbinseln sind. Wir haben zwar ein Navi dabei, doch das ist nicht wassergeschützt. Nachdem klar ist welches die Urupukapuka Insel ist, können wir auch den Zeltplatz gut lokalisieren. Es ist ein kleiner Platz mit nur 2 Zelten. Schon monate im voraus hatte ich den Platz gebucht, einerseits wegen dem Namen aber auch weil er so klein ist.
Die Bay of Islands ist schon lange ein touristisches Zentrum. Bereits vor hundert Jahren haben Hobbyfischer Schwertfische gefangen bis alles abgefischt war. Heute erinnert ein metallener Kollege am Hafen von Pahia daran. Dort leihen wir auch das Seekayak aus um auf Urupukapuka Insel zu paddeln. Der Vermieter fragt nicht mal ob wir Erfahrung haben, will einfach dass wir ihn anrufen bei der Ankunft auf der Insel und vor der Rückfahrt. Das Kayak wird danach vollgestopft mit all unserem Material. Erstaunlich was alles hineinpasst, nur die Bratpfanne ist zu gross für die Öffnung und so nehme ich sie im Fussraum mit. Am ersten Tag haben wir etwa 10 Knoten Wind aus südost. Da in der Seite noch eine Halbinsel ist soll der Wind und die Wellen noch keine Probleme geben. So starten wir um ca 10 Uhr.
Bay of Islands